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Inkontinenz

Informationen zur Behandlung von Inkontinenz

Das Problem der Harninkontinenz betrifft in Deutschland über Millionen Frauen. Deshalb ist es unumgänglich das Leiden zu enttabuisieren und in den Fokus der Medizin zu rücken. Wer von Funktionsbeeinträchtigung und ungewolltem Urinverlust betroffen ist, erfährt oftmals aus Scham soziale Einschränkungen im Alltag und kann an gesellschaftlichen Ereignissen nicht mehr teilhaben. Beim Husten, Niesen, Treppensteigen oder bestimmten Körperbewegungen kann es zu unkontrolliertem Urinverlust kommen, dies bezeichnet man u.a. als Stress- oder Belastungsinkontinenz. Jedoch gibt es moderne konservative sowie operative Therapiemöglichkeiten, die Heilung verschaffen.

Dies galt lange Zeit nicht für die Dranginkontinenz der Frau, bei der Urin nicht mehr richtig bzw. gar nicht eingehalten werden kann.  Prof. Dr. Wolfram entwickelte für Frauen mit Dranginkontinenz eine Operationsmethode namens CESA / VASA. Seit 2007 zeigen wissenschaftliche Studien und medizinische Erfahrungen Erfolgsraten von 75 %.


Ursachen für Inkontinenz

Zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr entwickelt sich bei vielen Frauen eine generelle Bindegewebsschwäche. Die  Haltestrukturen des Uterus wie Bindegewebe und Muskulatur werden kraftlos, sodass die Gebärmutter, Scheide, Blase und Darm nicht mehr ausreichend stabilisiert wird und es zu einer Beckenbodensenkung kommt, die wiederum Dranginkontinenz zur Folge haben kann.

 

defektestrukturen1 Sind die hinteren Haltebänder gedehnt und die vorderen noch intakt, kommt es zu beginnenden Probleme mit dem Einhalten des Urins.
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(Quelle: www.cesa-vasa.de)
Bei einem kompletten Abriss der hinteren Haltebänder können Betroffene den Urin gar nicht mehr einhalten.

 

Die Methode zur Wiederherstellung 

 

wiederherrstellungdefektestrukturen
(Quelle: www.cesa-vasa.de)
Das Ziel der Cesa-Vasa-Methode ist es, die Organe in ihre vorherige Ausgangsposition zu bringen. Dies wird durch Kunststoffbänder erreicht, die bereits in der Chirurgie seit vielen Jahren bei Leistenbrüchen Verwendung finden. Die Implantate werden genau an der Stelle befestigt, wo die ursprünglichen Bänder saßen und bieten so einen vollwertigen Ersatz.

Im Bedarfsfall kann es notwendig werden, sollte der Urinverlust weiterbestehen, dass neben dem hinteren Band ebenfalls das vordere Band defekt ist und ersetzt werden muss, um die volle Funktionsfähigkeit der Blase wiederherzustellen.
   

 

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