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Patientenindividuelle Bewegungsförderung – Pflegefachkräfte arbeiten nach neuestem „Kinaesthetics“-Konzept im Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda

Das Konzept ‚Kinaesthetics' in der Gesundheits- und Krankenpflege im Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda ist bereits seit 1999 in der Pflegearbeit integriert. Der Kinaesthetics-Trainer/Ausbilder Norbert Feldmann und die klinikeigene Trainerin Herta Vogler bieten hierzu regelmäßig Schulungen an. So absolvierten schon mehr als 130 Pflegefachkräfte den Grundkurs und rund 34 Pflegefachkräfte den Aufbaukurs.

Bei Kinaesthetics geht es um Bewegungswahrnehmung. Speziell um die Fähigkeit, durch erhöhtes Bewusstwerden sich die natürliche Motorik des Menschen kraft- und gesundheitsschonend zu Nutze zu machen, für eine effektive Bewegungsgestaltung der Patienten als auch der Pflegekräfte. Professionelle Pflege mithilfe des neuen Kinaesthetics-Konzeptes dient besonders dazu vorhandene Mobilitätseinschränkungen von Patienten zu verbessern, ihnen in den alltäglichen Aktivitäten, den motorischen Abläufen behilflich zu sein, die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen zu fördern und verloren gegangene Bewegungskompetenzen wiederaufzubauen.

Nach nun sechsmonatiger berufsbegleitender Weiterbildung haben sich neun weitere Pflegende des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda sowie eine Teilnehmerin des Pflegeheims Kursana-Künzell erfolgreich zu Peer-Tutoren im Bereich Kinaesthetics fortgebildet. Mit dem erworbenen Fachwissen unterstützen sie zum einen den Behandlungsbedürftigen Menschen in alltäglichen Bewegungsabläufen, zum anderen können sie ihre Kollegen in der Pflege unterweisen, ihre körperliche Belastung adäquat zu dosieren. Als Peer-Tutoren haben sie damit sowohl die Gesundheitsförderung der Patienten als auch eine Reduktion der körperlichen Belastung in der Pflege im Blick – Ein Gewinn für die Lebensqualität eines jeden.

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Zur Zertifikatsübergabe gratulierte Pflegedienstleiterin, Sylvia Röhm-Kleine, im Namen der Krankenhausleitung des Herz-Jesu-Krankenhauses herzlich
und bedankten sich bei allen Führungskräften und Mitarbeiter/-innen für das Engagement im Kinaesthetics-Konzept.


Neben einem Theorieteil stand deswegen deutlich die Erfahrung und Analyse des Bewegungsapparates im Mittelpunkt der Fortbildung. Während der Abschlussprüfung vor über 40 Personen wurden die unterschiedlichen Bewegungsmuster anhand eines 2-jährigen Kleinkindes als auch einer 97-jährigen Dame sichtbar. Die Teilnehmer setzten die erlernten Fähigkeiten sogleich tatkräftig um, indem sie die Probanden einfühlsam durch Unterstützungsprozesse in der eigenen Bewegung förderten.

In regelmäßigen Abständen treffen sich darum auch zukünftig die Gesundheits- und Pflegefachkräfte des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda zu Lern- und Arbeitsgruppen unter Anleitung einer zertifizierten Kinaesthetics-Trainerin, um das Thema Bewegungskompetenz zu erweitern und ihre Kollegen entsprechend in der Praxis der persönlichen Bewegungsentwicklung auszubilden. Das Herz-Jesu-Krankenhaus bleibt zum Wohle der ihnen anvertrauten Menschen ständig in Bewegung.

 



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