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Wenn der Schuh drückt - Therapie des diabetischen Fußsyndroms

Diabetes mellitus – Bei der Zuckerkrankheit handelt es sich um eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei welcher der Blutzuckerspiegel der Betroffenen dauerhaft erhöht ist und diese einen Mangel an Insulin aufweisen. Das in der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin kommt dabei seiner Aufgabe nicht nach, Zucker aus dem Blut in die Zellen aufzunehmen, sodass der Blutzucker letztlich ansteigt. Auf Dauer kann dies Gefäße, Nerven und Organe wie Herz, Augen und Nieren schädigen oder Erkrankungen wie das diabetische Fußsyndrom (DFS) als Folge haben. Daher ist es umso wichtiger, die Zuckerkrankheit rechtzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln.

Die Komplikation des diabetischen Fußsyndroms entsteht durch einen gestörten Stoffwechsel oder Nervenschäden, häufig begleitet von Gefäßerkrankungen und Durchblutungsstörungen. Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck und Rauchen fördern darüber hinaus die Entstehung eines diabetischen Fußes.

Aus gutem Grund ist daher bei Diabetikern Achtsamkeit geboten, wenn ein beeinträchtigtes Fußempfinden mit schmerzenden Beinen, einer Fehlbelastung der Füße oder einem verschlechterten allgemeinen Gesundheitszustand einhergeht. Das Hauptkennzeichen eines diabetischen Fußsyndroms sind allerdings schlecht abheilende Wunden, die bei ungünstigem Verlauf Infektionen nach sich ziehen können.

Im Arzt-Patientenseminar am Mittwoch, 26. Februar 2020 um 17:00 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda spricht Prof. Dr. med. Bernd Kronenberger, Chefarzt der Allgemeinen Inneren Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie, über mögliche Präventionsmaßnahmen gegen diabetische Folgeerkrankungen und Langzeitschäden, aber auch über erste Schritte bei Anzeichen für ein diabetisches Fußsyndrom.

Anschließend informiert Dirk Czekalla, Oberarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, über verschiedene therapeutische Vorgehensweisen bei der Diagnose eines diabetischen Fußsyndroms. Er schildert moderne operative Verfahren in der Behandlung des diabetischen Fußes sowie der Versorgung von Wunden und Fußdeformitäten aufgrund von Diabetes mellitus.

Im Anschluss an den Vortrag stehen beide Referenten gerne mit ihrer Expertise für Fragen und weiteren Austausch zur Verfügung.


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