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Coronavirus: Informationen, Fragen, Antworten für Patienten, Besucher & Angehörige

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Angesichts der in Deutschland gemeldeten Fälle mit COVID-19 und den aktuellen Entwicklungen der Infektionslage möchten wir seitens des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda gerne über das neuartige Coronavirus informieren und Antworten auf mögliche Fragen zur Verfügung stellen.

 

Aus Achtsamkeit und Fürsorge gegenüber den Patienten, Angehörigen, Besuchern, Mitarbeitern und allen Mitmenschen.




Bei Krankheitssymptomen vermeiden Sie bitte persönlichen Kontakt!

 

Nachstehend finden Sie hilfreiche Telefonnummern:

  • Betroffene wenden sich bitte zuerst telefonisch an den Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon: 116 117.

  • Für allgemeine medizinische Fragen und Termine in der Abstrichstelle sowie am Wochenende und an Feiertagen steht der Ärztliche Bereitschaftsdienst als Ansprechpartner für Erkrankte zur Verfügung unter Telefon: 116 117.

  • Das Bürgertelefon des Landkreises Fulda / Gesundheitsamt Fulda ist Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr besetzt unter Telefon: (0661) 6006 6009.

  • Eine hessenweite Hotline des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration zum Thema Coronavirus ist täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr erreichbar unter der Telefon: (0800) 555 4 666.

  • Die einheitliche Behördennummer lautet: 115.

  • Die unabhängige Patientenberatung Deutschland erreichen Sie unter Telefon: (0800) 011 77 22.

  • Das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums steht Ihnen zur Verfügung unter Telefon: (030) 346 465 100.



Was ist das Coronavirus?

Coronaviren wurden erstmalig Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können Menschen sowie verschiedene Tiere infizieren. Die Coronaviren verursachen beim Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu schweren Krankheitsverläufen laut des Robert-Koch-Instituts.
Der Krankheitserreger heißt Coronavirus (SARS-CoV-2). Die Erkrankung, die durch die Viren ausgelöst wird nennt sich Coronavirus Disease 2019, kurz COVID-19.



Was für Krankheitszeichen kann das Coronavirus verursachen?

Gemäß WHO kann das Covid-19-Virus stark variierende Krankheitsverläufe auslösen, von symptomfreien Verläufen bis hin zu einer Infektion der Atemwege mit Lungenversagen.

Die häufigsten Krankheitszeichen sind z.B. Fieber, Husten. Ferner können Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Abgeschlagenheit und Atemprobleme, möglicherweise Schüttelfrost wie bei einer Grippe (Influenza) auftreten. Einige Betroffene können auch Schnupfen, Niesen oder Durchfall aufweisen.



Wer gilt als gefährdet bzw. als Risikogruppe?

  • Menschen höheren Alters (ab etwa 50 – 60 Jahren)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, z.B.:
    • am Herz (koronare Herzerkrankung, Herzinsuffizienz)
    • an der Lunge (Asthma, chronische Bronchitis, Vorgeschichte einer Lungenentzündungen)
    • mit chronischer Lebererkrankung
    • mit Diabetes mellitus
    • mit Krebserkrankung
    • mit geschwächtem Immunsystem (Autoimmunkrankheit, durch Medikamenteneinnahme, Chemotherapie-Patienten)
  • Schwangere und (ungeborene) Kinder haben laut WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und sind vergleichsweise selten betroffen.



Wie wird das Coronavirus übertragen?

Das neuartige Covid-19-Virus (SARS-CoV-2) kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Eine Verbreitung erfolgt durch Tröpfcheninfektion über die Schleimhäute der Atemwege, Mund und Nase.
Auch kann es durch Kontakt mit durch den Coronavirus belasteten Flächen zu einer Übertragung kommen: Viren werden mit den Händen aufgenommen und durch Kontakt mit dem Gesicht (Mund, Nase, Augen) übertragen.


Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen und die Ausbreitung verringern?

Durch Beachtung der grundlegenden Hygienemaßnahmen kann man das Ansteckungs- und Übertragungsrisiko verringern wie auch bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen und die Ausbreitungsgeschwindigkeit verlangsamen:

  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände mit Seife (mind. 30 Sek.).
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln oder Berührungen (z.B. bei der Begrüßung) (No hands! – Schenken Sie stattdessen ein Lächeln als Wertschätzung).
  • Fassen Sie sich möglichst nicht mit den Händen in das Gesicht oder berühren die Schleimhäute.
  • Schränken Sie soziale Kontakte ein und bleiben weitgehend zu Hause.
    Bitte auch keine Zusammenkünfte mit Freunden und anderen Menschen pflegen, wie Feiern, Zusammensitzen in Cafés oder öffentlichen Bereichen wie Parks und Spielplätzen etc.
    Halten Sie möglichst Abstand zu anderen Personen (ca. 1,5 - 2 Meter).
  • Nehmen Sie die vorgegebenen Maßnahmen der Regierung ernst und halten sie sie ein. Solidarität aller Mitmenschen ist der wichtigste Schutz!
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette:
    • Husten und Niesen Sie in den gebeugten Ellenbogen oder verwenden Sie ein Einwegtaschentuch
    • Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske als Schutz für gesunde Personen ist nicht bewiesen! (Anders bei Menschen mit Atemwegssymptomen!)
    >>> Nur medizinisches Personal, die in engem Kontakt mit Erkrankten stehen, wird diese Maßnahme empfohlen, um sich selbst und dadurch auch die Patienten zu schützen. 
    Persönliche Schutzausrüstung ist für medizinisches Personal wichtig! – Verhalten Sie sich verantwortungsvoll und schonen Sie diese Materialien für den Notfall!
  • Achten Sie auf ein sauberes Zuhause (z.B. Küche, Bad) und teilen sich keine Handtücher.
  • Lüften Sie regelmäßig geschlossene Räume.



Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung liegt bei bis zu 14 Tagen.



Gibt es eine Impfung gegen das Coronavirus?

Aktuell steht kein Impfstoff zum Schutz vor COVID-19 zur Verfügung.
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) befinden sich diese derzeit in der Entwicklung.



Was sollte man im Krankenhaus beachten?

Neben den aktuellen einzuhaltenden Besuchsregelungen und dem Besuchsverbot sollten Angehörige und Besucher, die selbstgrippeähnliche Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Fieber, Hals-, Kopf-, Gliederschmerzen oder Atembeschwerden haben, keinen persönlichen Kontakt zu Erkrankten haben und stattdessen aus Rücksicht vollständig auf einen Patientenbesuch im Krankenhaus verzichten!

Anstelle greifen selbst Erkrankte zum Telefon oder senden eine Kurznachricht an ihre lieben Angehörigen, Freunden und Bekannten, um mit ihnen in Verbindung zu bleiben

Um das Ausbreitungsrisiko von ansteckenden Krankheiten im Krankenhaus so gering wie möglich zu halten, wurde außerdem die Cafeteria der Klinik vorläufig für Außenstehende, Besucher und Patienten geschlossen. Es erfolgt kein Verkauf von Kioskwaren und Zeitschriften sowie keine Ausgabe von Speisen.

Im Krankenhaus gilt eine Maskenpflicht.



Wie sollte ich mich verhalten, wenn ich Erkältungssymptome oder den Verdacht habe, mich mit Coronavirus angesteckt zu haben?

Gehen Sie nie unaufgefordert zu ihrem Hausarzt, zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst oder in ein Krankenhaus!
Menschen mit grippeähnlichen Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Fieber, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen und Atembeschwerden, sollten unbedingt Kontakt zu anderen Personen vermeiden und zu Hause bleiben!

Sie sollten sich bitte zuerst telefonisch an den Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 wenden, die nach Diagnostik, Absprache und Klärung der Voraussetzungen über das weitere Vorgehen entscheiden. Dies gemäß Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI).


Besteht neben den Krankheitssymptomen darüber hinaus der begründete Verdacht, sich mit dem Coronavirus aufgrund möglicher Kontakte mit einem an dem Coronavirus-Infizierten oder dem kürzlichen Aufenthalt in einem Risikogebiet angesteckt zu haben, wenden Betroffene sich telefonisch an das zuständige Gesundheitsamt (Gesundheitsamt Fulda (0661) 6006 6009). Dort wird nach Absprache gegebenenfalls ein Test angesetzt.



Wie sollte man sich verhalten, wenn man sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder Kontakt zu betroffenen Personen hatte?

Rückreisende aus Risikogebieten laut RKI müssen (auch wenn sie keine Symptome aufweisen!), vorerst 14 Tage zu Hause bleiben und alle persönlichen sozialen Kontakte vermeiden.
Ebenso sollen Menschen zu Hause bleiben, die mit Rückkehrern in häuslicher Gemeinschaft leben oder Kontakt zu nachweislich SARS-CoV-2-Infizierten hatten.
Die weiteren Vorgaben und Quarantänezeiten legt das zuständige Gesundheitsamt fest.



Wie verläuft die Quarantäne bei infizierten Patienten?

Zur Eindämmung der Infektionsausbreitung werden Coronavirus-Patienten bzw. Verdachtspersonen von anderen Menschen isoliert. Bei gutem Gesundheitszustand kann dies zunächst in häuslicher Quarantäne geschehen. Da die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt, wird über diesen Zeitraum der Gesundheitszustand beobachtet und anschließend situationsbedingt Maßnahmen getroffen.


 


Hier finden interessierte Patienten, Besucher & Angehörige gebündelte Informationen und aktuelle News zum neuartigen Coronavirus:

Bundesregierung:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus

Bundesgesundheitsministerium:
http://bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Robert Koch-Institut:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Infektionsschutz):
https://infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html

Gesundheitsamt des Landkreises Fulda:
https://www.landkreis-fulda.de/buergerservice/gesundheit/aktuelles




Informationen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration zum Coronavirus

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Besucher,

im Rahmen der aktuellen Lage rund um COVID-19 gibt es eine Vielzahl von Informationen, die teilweise auch aus nicht offiziellen Quellen kommen.

Um möglichst viele Menschen mit offiziellen Informationen zu versorgen, hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) nun ein Informationsblatt entwickelt, das in 11 Sprachen übersetzt wurde.

Die Informationsblätter stehen Ihnen zum Download zur Verfügung:

Informationen COVID-19 Arabisch

Informationen COVID-19 Dari

Informationen COVID-19 Deutsch

Informationen COVID-19 Englisch

Informationen COVID-19 Französisch

Informationen COVID-19 Kurdisch

Informationen COVID-19 Polnisch

Informationen COVID-19 Russisch

Informationen COVID-19 Somali

Informationen COVID-19 Tigrinya

Informationen COVID-19 Türkisch

 

Stand: 27.04.2020.


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