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Onkologie: Neue Perspektiven in der Krebsbehandlung

Laut Robert-Koch-Institut erkranken jährlich über eine halbe Million Menschen in Deutschland an Krebs. Mit zunehmendem Lebensalter steigt das Erkrankungsrisiko für alle Krebsarten, sodass die Zahl an Krebsdiagnosen in den nächsten Jahren wachsen wird.

Der Grund für eine Krebserkrankung liegt im Erbgut. Die geschädigten Gene weisen Mutationen auf, wachsen unkontrolliert und im Gegensatz zu gesunden menschlichen Zellen können sie sich nicht eigenständig regulieren. Zwischen der Entstehung entarteter Zellen und dem letztlich, symptomatischen Auftreten einer nachweisbaren Krebserkrankung können Jahre liegen. Eine Krebsfrüherkennung und genaue Diagnostik mittels bildgebender Verfahren wie Ultraschall- und Röntgenuntersuchung, Magnetresonanz- (MRT) oder Computertomografie sowie Laboruntersuchungen und die Analyse von Gewebeproben sind daher notwendig.

Sollte eine onkologische Erkrankung vorliegen, so ist die jeweilige Krebstherapie abhängig von der Tumorart. Deswegen muss jede Krebserkrankung personalisiert sowie zielgerichtet behandelt werden. Individuell werden die Therapien auf die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasst. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, innovative Medikamente, onkologische Leitlinien und interdisziplinäre Tumorboards sowie unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten können bei gut- oder bösartigen Tumoren, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Darm- oder Leberkrebs zu besseren Krankheitsverläufen verhelfen.

Die Krebsmedizin erfordert Erfahrung, interdisziplinäre Zusammenarbeit spezialisierter Ärzte verschiedener Fachrichtungen und weiterer Berufsgruppen. Die Therapieplanung erfolgt unter Berücksichtigung der Gesamtsituation, in konsensualer Empfehlung der Experten und gegebenenfalls Einbeziehung komplementärer Medizin, um den Betroffenen Lebensqualität sowie Schmerzlinderung zuteilwerden zu lassen.

Eine Reihe von Vorträgen am Mittwoch, 03. Mai 2017 ab 16:30 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda klärt Erkrankte und Interessierte über neue Diagnoseverfahren, Krebstherapien sowie Heilungschancen onkologischer Erkrankungen auf.

Prof. Dr. Bernd Kronenberger, Chefarzt der Allgemeinen Inneren Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie referiert über die Fortschritte in der Früherkennung und Behandlung von Krebserkrankungen des Magens, des Darms, Leber, Galle und der Bauchspeicheldrüse.
Anschließend informiert Dr. Alexander Dengler, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, über operative Therapien des frühen oder fortgeschrittenen Brustkrebses.
Über die chirurgische Therapie bei Krebserkrankungen am Beispiel des Darmkrebses spricht Dr. Christian Berkhoff, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Ferner werden die Möglichkeiten in der Diagnostik und Behandlung mittels interventionell-radiologischer Verfahren durch Dr. Björn Loewenhardt, Chefarzt der diagnostischen und interventionellen Radiologie, vorgestellt.

Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda und dem Onkologischen Zentrum Osthessens („OZO") erläutert Prof. Dr. H.-G. Höffkes, Leiter des Onkologischen Zentrums, die verschiedenen Varianten der Krebsprävention.
Darüber nimmt sich die Fuldaer Gemeinschaftspraxis für Pathologie Alt / Katzer / Sturm der Frage an, ob Krebs gleich Krebs ist.


Die Referenten stehen nach der Vorträgen gerne für Fragen zur Verfügung.
Alle Interessierten sind zu dieser kostenfreien Veranstaltung herzlich willkommen.

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