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Aktuelle Hernienchirurgie: Leisten-, Nabel-, Narbenbruch

Operation ja oder nein?
Minimal-invasiver Eingriff oder Schnittoperation?

Ambulant oder stationär?
Mit Netz oder ohne?

Hernien oder umgangssprachlich „Brüche" sind Ausdruck einer Schwäche der Bauchwand  mit sehr unterschiedlichen Ursachen. Infolgedessen kommt es zum Austritt von Gewebsanteilen, die oft als Bruchsack sichtbar oder tastbar sind. Die Betroffenen empfinden manchmal den Bruch als Fremdkörper oder Schmerz, insbesondere unter körperlicher Belastung.

Die Muskulatur der Bauchwand  bietet  einerseits passive Stabilität, soll aber andererseits aktiv die dynamische Beweglichkeit gewährleisten. Dies muss bei der operativen Versorgung von Hernien mittels moderner OP-Techniken berücksichtigt werden. Es gilt folglich die Bauchwand so zu rekonstruieren, dass sie diesen Aufgaben gerecht werden kann sowie den Betroffenen volle Funktionalität und uneingeschränkte Belastbarkeit ermöglicht.

Bei den Hernien (Bauchwandbrüchen) ist die Kontinuität der Bauchwand unterbrochen. Ob ein kleiner Nabelbruch oder ein fußballgroßer Narbenbruch vorliegt, die Entscheidung der operativen Versorgung mit einem minimal-invasiven Eingriff erfolgt individuell in Abhängigkeit von Größe und Lokalisation des Bruches.

In der Abteilung für Allgemein- Viszeral- und Minimal-invasive Chirurgie des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda werden jährlich fast 600 Bruchoperationen durchgeführt, davon ca. 50 % in minimal-invasiver Operationstechnik, der sogenannten Schlüssellochchirurgie.

Über die verschiedenen Ursachen und Symptome von Hernienerkrankungen wie Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche sowie die anwendbaren operativen Techniken referiert Dr. Christian Berkhoff, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Mittwoch, 10. Mai 2017 ab 16:30 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda.

Im Anschluss an die Veranstaltung steht der Referent gerne für Fragen zur Verfügung.
Alle Interessierten sind zu dieser kostenfreien Veranstaltung herzlich willkommen.

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