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Ein Bruch heilt nicht: Was kann man tun?

Heilungsstörung bei Knochenbrüchen

Langwierige, schmerzhafte Brüche gut behandelbar mit aktuellen Therapien

Knochen können leicht brechen: Ein unglücklicher Sturz, gestolpert auf unebenem Grund und schon ist es passiert. Knochenbrüche sind schmerzhaft, können aber durch die moderne Medizin in der Regel gut behandelt werden. Allerdings gibt es ebenso Fälle in denen Brüche schlecht bis gar nicht heilen und der Heilungsprozess sich als sehr schwer erweist. Dieses Phänomen wird in der Medizin als Pseudoarthrose oder Falschgelenkbildung bezeichnet.

Wachsen Brüche, u.a. aufgrund mangelhafter Ruhigstellung, nicht wieder oder sogar falsch zusammen, hat sich neues Knochengewebe an der falschen Stelle gebildet, so kann es zu Instabilitäten, Fehlbelastungen, Funktionseinschränkungen und dauerhaften Schmerzen kommen, die eine weiterführende Behandlung notwendig machen. Die Regeneration der Fraktur kann darüber hinaus durch Vitamin-D- oder Kalzium-Mangel erheblich gehemmt sein. Angesichts von Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, der Einnahme von Medikamenten z.B. Cortison, Zytostatika, Immunsuppressiva oder dem fortgeschrittenen Lebensalter erhöht sich das Risiko einer Heilungshemmung eines Bruches.

Diagnostizieren lassen sich die schlecht heilbaren Frakturen durch bildgebende Verfahren und  körperliche Untersuchungen. Eine Behandlung mit Aufbaupräparten, Ultraschall oder Bewegungstherapie sind einige Varianten, um eine Aktivierung des umliegenden Gewebes zur Bildung von Knochenzellen anzuregen, sodass sich Knochensubstanz bildet, um den Bruch auszuheilen.

Die operative Versorgung schlecht heilbarer Brüche kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Zum einen können Fixierungen (Platten, Schrauben, Nägel) eingesetzt werden, sodass der Knochen während der Heilung stabilisiert wird. Bei Plastiken wird körpereigenes Knochengewebe entnommen und an der betroffenen Stelle implantiert.

In der Informationsveranstaltung am Mittwoch, 01. November 2017 um 16:30 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda, klärt Dr. med. Jörg Beardi über die gegenwärtigen konservativen sowie operativen Verfahren zur Behandlung einer Knochenheilungsstörung auf. Was man für langwierige, schmerzhafte Frakturen neben einem Gips tun kann, steht im Fokus der Leistungen der Knochenchirurgie. Hierzu informiert der Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und spezielle Unfallchirurgie über die Ursachen sowie Risiken bei schlecht heilenden Brüchen und erläutert, wie man nach Frakturen schnell wieder fit und voll beweglich wird.

Sollten Sie Fragen rund um Endoprothetik (Gelenksersatz) oder zur interdisziplinären Sportmedizin haben, steht Dr. Beardi gerne mit seiner Expertise für Sie zur Verfügung.
Alle Interessierten sind zu dieser kostenfreien Veranstaltung herzlich willkommen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon (06 61) 15 2324 oder www.facebook.com/herz.jesu.krankenhaus.fulda.

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