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Leisten-, Narbenhernien, große Hernien oder Sportlerleiste: Muss und kann jede Hernie (Bruch) operiert werden?

Hernien oder umgangssprachlich „Brüche" sind Ausdruck einer Schwäche der Bauchwand mit sehr unterschiedlichen Ursachen. Infolgedessen kommt es zum Austritt von Gewebsanteilen, die oft als Bruchsack sichtbar oder auch tastbar sind. Die Betroffenen empfinden den Bruch als Fremdkörper oder Schmerz, insbesondere unter körperlicher Aktivität und Belastung.

Die Muskulatur der Bauchwand bietet einerseits passive Stabilität, soll aber andererseits aktiv die dynamische Beweglichkeit gewährleisten. Dies muss bei der operativen Versorgung von Hernien mittels moderner Operationstechniken berücksichtigt werden. Es gilt also die Bauchwand so zu rekonstruieren, dass sie den geforderten Aufgaben gerecht werden kann sowie den Betroffenen volle Funktionalität und uneingeschränkte Belastbarkeit ermöglicht.

Bei Hernien ist die Kontinuität der Bauchwand unterbrochen. Ob ein kleiner Leistenbruch oder ein fußballgroßer Narbenbruch vorliegt, die Entscheidung der operativen Versorgung mit einem minimal-invasiven Eingriff erfolgt individuell in Abhängigkeit von Größe und Lokalisation des Bruches.

In der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und minimal-invasive Chirurgie des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda werden jährlich über 600 Bruchoperationen durchgeführt, davon ca. 50 % in minimal-invasiver Operationstechnik. Die sogenannte Schlüssellochchirurgie ist ein schonendes Verfahren und bietet zahlreiche Vorteile für den Patienten wie weniger Schmerzen, schnellere Belastbarkeit sowie insgesamt einen kürzeren Krankenhausaufenthalt als nach einer Schnittoperation.

Nicht selten besteht bei Betroffenen die Unsicherheit, ob überhaupt ein solcher Bruch operiert werden muss beziehungsweise, ob dies bei großen Brüchen überhaupt noch möglich ist. Über die verschiedenen Ursachen und Symptome von Hernienerkrankungen wie Leisten-, Nabel-, Narbenbrüchen und Sportlerleiste sowie die aktuellen Optionen ambulanter als auch stationärer Hernienchirurgie referiert Dr. med. Christian Berkhoff, Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und minimal-invasive Chirurgie am Mittwoch, 23. Mai 2018 um 17:00 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda.

Im Anschluss an die Veranstaltung steht der Referent gerne für Fragen zur Verfügung. Alle Interessierten sind zu dieser kostenfreien Veranstaltung herzlich willkommen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon (06 61) 15 2321 oder www.facebook.com/herz.jesu.krankenhaus.fulda.


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