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Schluss mit dem sauren Aufstoßen: Therapiemöglichkeiten bei Reflux und Sodbrennen

Die Speiseröhre und der Magen sind durch einen ventilartigen Schließmuskel getrennt, der Speisebrei und Flüssigkeit in den Magen passieren lässt, für einen Rückfluss aber eine Barriere darstellen soll. Liegt hier eine Funktionsstörung vor, können die Magensäure oder Nahrungsreste aus dem Magen zurückfließen und unangenehme Reflux-Symptome hervorrufen. Fast jeder kennt das Gefühl des sauren Aufstoßens, einem Brennen hinter dem Brustbein, häufig gepaart mit einem Druckgefühl im Oberbauch und Magenschmerzen. Oft handelt es sich um kurze Episoden, nicht selten aber um belastende, chronische Beschwerden.

Viele Reflux-Patienten sind durch Änderungen im Lebensstil, wie Gewichtsreduktion oder das Meiden bestimmter Nahrungs- und Genussmittel und / oder der Einnahme von Magensäureblockern gut beraten.
Operative Möglichkeiten, die zumeist minimal-invasiv durch eine Bauchspiegel-OP durchgeführt werden können, zielen bei der klassischen Operation auf die Wiederherstellung der Anatomie am Zwerchfell und des Speiseröhren-Magen-Übergangs (sog. „Fundoplicatio") ab. Eine Alternative ist die Endo-Stim-Methode. Bei diesem minimal-invasiven Eingriff werden zwei Elektroden am Speiseröhrenschließmuskel platziert, sodass der Schließmuskel über regelmäßige Impulse, die der Patient nicht wahrnimmt, sanft stimuliert wird und effektiver schließt.

In veranschaulichenden Kurzvorträgen der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-invasiven Chirurgie am Mittwoch, 07. November 2018 um 17:00 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda referieren Chefarzt Dr. med. Christian Berkhoff sowie Oberarzt Dr. med. Andreas Grimme über die Reflux-Krankheit und welche Therapiemöglichkeiten, in welcher Situation angezeigt werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung stehen die Experten gerne für Fragen zur Verfügung. Alle Interessierten sind zu dieser kostenfreien Veranstaltung herzlich willkommen.

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