Herz-Jesu-Krankenhaus gGmbH
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Schnelle Wiederherstellung der Mobilität nach Gelenkersatz

Es gibt zahlreiche Gründe, die Beschwerden bei gewöhnlichen Bewegungsabläufen an Hüfte und Knie hervorrufen können: Entzündungen, Frakturen, Fehlbelastungen oder altersbedingte Veränderungen an Gelenkknorpel und Knochen. Häufig ist konservative Physiotherapie die erste Wahl der Behandlung. Stellt sich jedoch keine Linderung der Schmerzen ein, kann gegebenenfalls nach weiterführender Diagnostik durch Fachärzte ein künstlicher Gelenkersatz (Endoprothetik) empfohlen werden, mit dem Ziel, Hüft- oder Kniegelenk im Anschluss wieder reibungslos sowie schmerzfrei nutzen zu können und die Lebensqualität mit Teilhabe an Freizeit- oder Sportaktivitäten zu sichern.

Um ein möglichst gutes postoperatives Ergebnis zu erreichen und schnellstens wieder mobil zu sein, wendet das EndoProthetikZentrum der Fachabteilung Ortho­pädie, Unfallchirurgie, Sportmedi­zin am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda ein spezielles Programm namens Full Function Faster an. Dieses Programm führt durch angepasstes prä- und postoperatives Training zu einer schnellstmöglichen Mobilisierung und einem kurzen Krankenhausaufenthalt. Bereits am Tag des operativen, endoprothetischen Eingriffs werden die Patienten zur Bewegung mithilfe eines individuell entwickelten Therapieplans angeregt, um schleunigst reibungslose und schnelle Mobili­tät der Patienten zu erzielen, sie belastbar zu machen.

Die angewandte minimalinvasive Opera­tionstechnik, genannt SuperPath, ist ein innovativer Gelenkersatz über einen hochliegenden Zugang zum Hüft­gelenk, der die Muskeln und die Gelenkkapsel schont und nach Implantation der Endoprothese sofortige Aktivität ermöglicht, ohne Bewegungs- oder Belastungseinschränkungen. Durch Einsatz hochwertiger Materialien mit langen Standzeiten wird neben einer individuellen Versorgung ebenfalls eine hohe Stabilität im neuen Gelenk geschaffen.

Mittels Kombination des Vorbereitungsschemas mit der gewebeschonenden minimal-invasiven Operationstechnik wird dem Patienten somit eine eigens abgestimmte, bestmögliche Versorgung vor, während als auch nach der Behandlung zuteil und ermöglicht erneut die unproblematische Ausführung alltäglicher Bewegungsabläufe.

Während des Arzt-Patientenseminars am Mittwoch, 20. Februar 2019 um 17:00 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda thematisiert Dr. med. Jörg Beardi Aufschlussreiches über die bewegungserhaltenden, minimalinvasiven Verfahren, die im Fokus endoprothetischer Leistungen stehen. Der Chefarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin informiert über die Möglichkeiten, Grenzen sowie Risiken des künstlichen Gelenksersatzes und spricht darüber, warum ein neues künstliches Gelenk und ein aktiver Lebensstil sowie Mobilität sich nicht ausschließen.

Der Referent bietet gerne nach der Informationsveranstaltung die Gelegenheit für weiteren Austausch und beantwortet Ihre Fragen.


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