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World Continence Week 2019: Senkung und Harninkontinenz der Frau

Aufklärung und Unterstützung für an Inkontinenz erkrankte Menschen

Leben statt müssen: Jeder Mensch kann an Inkontinenz leiden, ob Junge wie Alte, Männer wie Frauen. Trotz der hohen Anzahl an Betroffenen tun viele die Krankheit ab, vermeiden es sich, ärztliche Hilfe zu suchen. Aufgrund dessen bleiben über die Hälfte der Erkrankten unbehandelt. Um das zu ändern, finden in einer weltweiten Aktionswoche, der World Continence Week (17. bis 23. Juni 2019), Informationsver-anstaltungen für Betroffene statt. Das Wissen über konkrete Heilungschancen ist der erste Schritt, um die Lebensqualität der Betroffenen wieder zu verbessern.

Mit geschätzt mehr als neun Millionen Patienten in Deutschland zählt Inkontinenz schon längst zu den Volkskrankheiten, allerdings möchten die Betroffenen darüber am liebsten gar nicht sprechen – nicht einmal mit ihrem Arzt, trotz des häufig enormen Leidensdrucks und Einschränkungen im Alltag. Das Motto der World Continence Week „Leben statt müssen" macht jedoch Hoffnung: Es zeigt, dass es viel-versprechende Möglichkeiten zur Behandlung von Inkontinenz gibt, denn in den meisten Fällen ist diese linderbar, oft sogar heilbar!

Die Aufklärungsveranstaltungen im Rahmen der World Continence Week ermuntern zum Arztbesuch, senken die Hemmschwelle, klären über Behandlungsmöglichkeiten auf, denn diese gibt es in großer Vielfalt und für jeden Patienten individuell. Die Betroffenen merken, dass sie mit ihrem Leiden nicht allein sind, können bei zertifizierten ärztlichen Beratungsstellen kompetente Hilfe erhalten und so auch wieder am sozialen Leben teilhaben.

Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V. hat es sich als gemeinnützige, medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft zur Aufgabe gemacht, Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und sich für eine ver-besserte Diagnose, Behandlung und Prävention von Harn- und Stuhlinkontinenz sowie dem Einnässen beim Kind einzusetzen.
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Das Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda beteiligt sich mit einem Vortrag für Frauen an der diesjährigen World Continence Week unter dem Titel "Senkung und Harninkontinenz der Frau – Das verschwiegene Leiden" am Dienstag, 18. Juni 2019 um 17:00 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda.

Dr. med. Alexander Dengler, Chefarzt der Frauenklinik am Herz-Jesu-Krankenhaus, referiert ausführlich über die unterschiedlichen Ursachen, Beschwerden und modernsten Behandlungsmöglichkeiten von Senkungen sowie Harninkontinenz bei der Frau. Die Gründe für eine Harn- und Stuhlinkontinenz sind vielfältig und reichen von organischen oder neurologischen Veränderungen bis hin zu Auswirkungen vorheriger operativer Eingriffe.

Herr Dr. Dengler beantwortet nach der Informationsveranstaltung gerne Fragen und steht für weiteren Austausch zur Verfügung.

Eine Übersicht aller WCW-Events finden Sie auf der Website der Deutschen Kontinenz Gesellschaft unter www.kontinenz-gesellschaft.de.


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