Wenn jeder Schritt schmerzt, das Aufstehen schwerfällt und selbst alltägliche Bewegungen zur Belastung werden, leidet nicht nur der Körper, sondern auch die Lebensqualität. Ursächlich dafür ist oftmals Gelenkverschleiß an der Hüfte (Arthrose), altersbedingte Veränderungen an den Knochen, entzündliche Abbauprozesse, Fehlbelastungen oder Frakturen.
Viele Menschen mit Arthrose meiden aus Angst vor weiterem Gelenkverschleiß, Sport und einfachste Bewegungen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Bewegung fördert die Gelenkgesundheit, stärkt die Muskulatur und stabilisiert das betroffene Gelenk. Gezielte, konservative Physiotherapie ist daher die erste Wahl zur Behandlung von Beschwerden bei gewöhnlichen Bewegungsabläufen der Hüfte. Bleiben die Schmerzen jedoch bestehen und schränken die Lebensqualität deutlich ein, kann nach weiterführender Diagnostik durch Fachärzte ein künstlicher Gelenkersatz (Endoprothetik) empfohlen werden, um das Hüftgelenk wieder reibungslos und schmerzfrei nutzen zu können für mehr Mobilität, Selbstständigkeit und mit Teilhabe an Freizeit- oder Sportaktivitäten.
Doch wann sind konservative Therapien noch sinnvoll und ab wann ist eine operative Behandlung mit einem künstlichen Gelenkersatz die beste Lösung?
Im zertifizierten EndoProthetik-Zentrum (EPZ) der Fachabteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda setzen die erfahrenen Experten und das interdisziplinäre Team auf individuelle, moderne Implantate sowie besonders muskelschonende, minimalinvasive OP-Techniken für die Betroffenen mit Erhalt der Knochensubstanz. Das Ziel ist eine möglichst rasche Wiederherstellung der Mobilität als auch eine natürliche Beweglichkeit nach dem Eingriff, um wieder aktiv am Leben teilzunehmen.
Im Rahmen des Arzt-Patientenseminars stellt sich das EndoProthetikZentrum des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda vor und erläutert mit einer Vortragsreihe, die langfristigen Vorteile für Patienten wie die individuelle Patientenversorgung sowie hohe Behandlungssicherheit und Ergebnisqualität für gesunde Gelenke.
Dr. med. Steffen Hinz (Chefarzt der Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin, Alterstraumatologie, EndoProthetikZentrum am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda) schildert die Implantation einer Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP) im zertifizierten EndoProthetikZentrum.
David Hinder und Dr. Julius Müller (Praxisklinik Hinder) stellen die Erfahrungen und Vorteile im Bereich der minimalinvasiven Hüftchirurgie vor und erläutern welche Aktivitäten mit einem neuen Hüftgelenk möglich sind.
Im Anschluss an die Veranstaltung stehen die Referenten gerne für Fragen und weiteren Austausch zur Verfügung.
Alle Interessierten sind herzlich zu der kostenlosen Veranstaltung eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Schneller mobil – Neuer Schwung durch modernen Gelenkersatz der Hüfte
Arzt-Patienten-Seminar am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda
Mittwoch, 02.September 2026 um 17:00 Uhr
- Dr. med. Steffen Hinz
Chefarzt der Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin – Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda
- David Hinder, Dr. med. Julius Müller
Praxisklinik Hinder